Es geht rund
Hier tanzt mal wieder der Bär (nicht der in den Bayerischen Wäldern Gejagte): Urlaubsvertretungen im Büro, eine Deadline nach der anderen, Bäumchen-wechsel-dich-Renovieraktion (Büro ins Souterrain, Wohnzimmer runter, Tochter rauf), Elternmitarbeit in der Schule, wo fange ich nur an?
Ich fange damit an, dass ich aufhöre. Mit dem Blogschreiben nämlich. 1 1/2 Monate später will ich doch mal wieder. Username, Passwort - ou weia. Alles vergessen!
Zwischendurch klingelt das Telefon. Meine Dienstnummer, die ich nur einem handverlesenen Personenkreis zur Verfügung stelle. Damit ich weiß: wenns klingelt, ist es wichtig. Eine Redaktion, ein Interviewpartner oder Schule und Hort mit einem Notfall. Ich will entscheiden, wer mich beim Schreiben stört. Dran ist eine Männerstimme: "Norddeutsche Klassenlotterie, SCHÖÖÖN" (klingt verzückt) ", dass ich Sie erreiche." Schön! Auf meiner streng geheimen Dienstnummer. Der spinnt wohl. Ich schnaube: "Sie stören mich beim Arbeiten." Der Typ ist hartnäckig. Will mich im Plauderton aus der Reserve locken: "Ach, Sie arbeiten. Was arbeiten Sie denn?" Weiß der nicht, dass Arbeiten heißt, dass man nicht unterbrochen werden will? "Ja, ich arbeite, stellen Sie sich sowas mal vor." Jetzt tut er eingeschnappt: "Ich werd' Sie nie wieder fragen!"
Schön wärs!

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